Die amtlichen Schadstoffplaketten

Schadstoffplaketten Feinstaubplaketten
Foto: Fotograf/GTÜ

Feinstaub und Umweltzonen: Schutz für Gesundheit und Umwelt

Feinstaub, insbesondere die winzigen Partikel, ist ein bedeutender Risikofaktor für die Gesundheit. Studien zeigen, dass er Asthma, Lungenerkrankungen bis hin zu Lungenkrebs sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen kann. Um die Belastung in Städten zu reduzieren, wurden gesetzliche Maßnahmen eingeführt. Die Feinstaubplakette ist dabei ein zentraler Bestandteil, und Sie erhalten diese direkt bei uns, Ihrer Kfz-Prüfstelle.

Gesetzliche Grundlagen für Feinstaubplaketten

Seit März 2007 können Städte und Gemeinden Umweltzonen einrichten, die nur von Fahrzeugen mit gültiger Feinstaubplakette befahren werden dürfen. Grundlage hierfür ist die „Verordnung zur Kennzeichnung der Fahrzeuge mit geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung“ (35. BImSchV), die am 16. Oktober 2006 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde. Millionen Fahrzeuge ohne Plakette sind von diesen Zonen ausgeschlossen.

Fahrzeuge der Schadstoffgruppe 1 – dazu gehören Benziner ohne geregelten Katalysator und ältere Diesel – dürfen Umweltzonen nicht befahren. Fahrzeuge der Schadstoffgruppen 2 bis 4 hingegen können mit der entsprechenden Plakette uneingeschränkt einfahren. Diese Plakette zeigt die Schadstoffklasse und ist ein sichtbares Zeichen für saubere Mobilität.

Nachrüstung als Option

Für betroffene Autofahrer bietet sich die Möglichkeit, das Fahrzeug auf eine umweltfreundlichere Technik nachzurüsten. Nach erfolgter Umrüstung stellt eine anerkannte Werkstatt eine Abnahmebescheinigung aus, mit der die neue Partikelminderungsstufe (PM-Stufe) bei der Zulassungsstelle eingetragen wird. Damit wird der Weg zur Feinstaubplakette frei.

Ihre Feinstaubplakette bei der GTÜ

Die Feinstaubplakette ermöglicht sauberen Fahrzeugen freie Fahrt in Umweltzonen. Besuchen Sie uns an Ihrer GTÜ-Prüfstelle, um die passende Plakette für Ihr Fahrzeug zu erhalten. Mit uns fahren Sie sicher und regelkonform – für eine gesündere Zukunft in unseren Städten.

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